Veränderung wird im Grundriss sichtbar.
Der aktuelle Report zeigt einen Zusammenhang zwischen einem höheren New Work Score und weniger Mietfläche pro beschäftigter Person.
Beitrag lesenNeue Arbeitsweisen zeigen sich im Zusammenspiel von Raum, Organisation und täglicher Praxis. Der New Work Score führt unterschiedliche Aspekte in einer gemeinsamen Kennzahl zusammen.

Der New Work Score wurde 2025 eingeführt und für die Ausgabe 2026/27 weiterentwickelt. Er berücksichtigt unter anderem die Flächennutzung, Desk Sharing, tätigkeitsbasiertes Arbeiten, die Möglichkeit und tatsächliche Nutzung von Homeoffice sowie den Technologieeinsatz. Auch der Umgang von Mitarbeitenden und Führungskräften mit neuen Arbeitsweisen fließt ein.
In der Erhebung 2026/27 beträgt der durchschnittliche Score 45 %. Die Werte der teilnehmenden Organisationen reichen von 5 % bis 90 %. Die Kennzahl ist im Kontext der jeweiligen Erhebung zu lesen. Sie bietet einen Ausgangspunkt, um die Arbeitsweisen der eigenen Organisation genauer zu betrachten.
Der Report vergleicht unter anderem die 15 Organisationen mit den höchsten New Work Scores mit den 15 Organisationen mit den niedrigsten Werten. In der Gruppe mit hohem Score liegt die Mietfläche bei 13,2 Quadratmetern pro beschäftigter Person, in der Gruppe mit niedrigem Score bei 36,6 Quadratmetern.
Dieser Zusammenhang belegt keine Ursache-Wirkungs-Beziehung. Er gibt Anlass, Flächen, flexible Arbeitsweisen und Organisationskultur gemeinsam zu betrachten. Eine kleinere Fläche allein macht noch keine neue Arbeitswelt aus.
Welche Aufgaben profitieren von gemeinsamem Raum? Wie gut passen die angebotenen Arbeitsumgebungen zu den Tätigkeiten? Und wie werden neue Arbeitsweisen im Alltag gelebt? Die folgenden Beiträge verbinden die Kennzahlen mit diesen praktischen Fragen.
