Die ganze Arbeitswoche planen.
Der Unterschied zwischen gut besuchten und ruhigen Tagen verändert die Anforderungen an die Büroplanung.
Beitrag lesenEin Durchschnittswert allein erklärt noch nicht, wie ein Büro genutzt wird. Für die Planung zählen auch die Unterschiede zwischen gut besuchten und ruhigeren Tagen.

Im Office Report 2026/27 liegt die durchschnittliche Schreibtischbelegung bei 62 %. Am stärksten besuchten Tag erreicht sie 78 %, am ruhigsten Tag 34 %. Diese Spannweite zeigt, warum eine einzelne Kennzahl nicht die gesamte Arbeitswoche beschreibt.
Wer Flächen neu plant oder geteilte Arbeitsplätze einführt, sollte deshalb sowohl regelmäßige Nutzungsmuster als auch Spitzen betrachten. Besprechungsräume, Rückzugsmöglichkeiten und Arbeitsplätze erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Ihre Nutzung lässt sich nicht allein aus der Zahl der Beschäftigten ableiten.
79 der 164 teilnehmenden Organisationen melden insgesamt 340.310 Quadratmeter Bürofläche, die sie nicht mehr benötigen. Diese Flächenreserven liegen in bereits genutzten Immobilien.
Ein sinnvoller Ausgangspunkt ist, den tatsächlichen Bedarf zu erheben und zu prüfen, ob er sich am bestehenden Standort decken lässt. Auch Mietbedingungen, Kosten und die Qualität der Arbeitsumgebung spielen bei der Entscheidung über Konsolidierung oder Umzug eine Rolle.
Die Ergebnisse beziehen sich auf die teilnehmenden Organisationen. Belegung, Fläche und Arbeitsweisen sind gemeinsam zu betrachten; die Zahlen sind keine allgemeingültigen Flächenvorgaben. Die folgenden Beiträge vertiefen diese Zusammenhänge anhand der Ergebnisse des Office Report.
